Der Pickup und die Wohnkabine

kombi

Die Trennung

Ein Vorteil, auf denen wir viel Wert gelegt haben, war, dass wir nur ein Fahrzeug benötigen – auch im Alltag. Kurz gesagt: Für den Winter haben wir Fahrzeug und Wohnkabine getrennt, Das Auf- und absatteln der Kombi dauert jeweils ca. 30 Minuten – ist also bequem zu händeln. Schnell noch die Heckklappe und die Laderaumabdeckung montiert, die Stoßdämpfer und die Luftfederung auf Stufe 1 gestellt (weich) – schon ist der Nissan alltagstauglich:

Inzwischen haben wir auch einen Verbrauchswert: Der Nissan ohne Kabine verbraucht ca. 9l und mit Kabine ca. 12l pro 100 km (Diesel). Zum AdBlue-Verbrauch kann ich bislang noch nicht viel sagen.

Innendesign

Im inneren des Navara brauchen wir nicht viel ändern. Da wir allerdings inzwischen einen Vierbeiner haben, haben wir den Rücksitz auf der Beifahrerseite ausgebaut, um dort eine Liegefläche für den Hund und zusätzlich ein paar Ablagemöglichkeiten zu schaffen. Wenn der Umbau fertig ist, werde ich diesen hier nachpflegen.

Noch ein Hinweis zu den „Notsitzen“. Diese haben ihren Namen zu Recht. Wer dort als Erwachsener längere Strecken verbringen möchte, der braucht hinterher einen guten Physiotherapeuten.

Da unser Hund (wenn wir ihn mal im Fahrzeug lassen müssen) es sich gerne auch mal auf dem Fahrersitz gemütlich macht, haben wir uns noch Schonbezüge für die Vordersitze gegönnt. Das schützt die Originalsitze vor Verschleiß und Schmutz. Und mit ca. 90 Euro schlagen die nicht mit so viel zu Buche und sehen auch noch schick aus!

Die Wohnkabine

Im Winter sollte die Kabine ja trocken und möglichst frostsicher gelagert werden. Dazu haben wir uns für die Wintermonate in einer leeren Halle eingemietet (ca. 50 Euro/Monat). Zur Entlastung der Stützen haben wir die Kabine auf 5 Europaletten abgelegt. So haben wir die Sicherheit, dass die Kabine den Winter (in der wir wahrscheinlich nicht unterwegs sein werden) gut übersteht.

Das Innendesign der Kabine ist zwar ganz nett, uns gefielen aber die Stoffe nicht so sehr. Daher haben wir die Polster zur Aufbereitung gegeben. Fotos folgen, sobald die Polster geliefert werden. Des weiteren haben wir uns eine maßgefertigte Matratze gegönnt und 1 Möbelschloß ersetzt, welches etwas schwergängig war.

DAS „alte“ DESIGN

Technische Veränderungen

Da wir unterwegs mobil sein möchten (und damit auch von auswärts arbeiten können), ist es notwendig, immer WLAN zur Verfügung zu haben. Da dieses aber nicht überall in ausreichendem Maße verfügbar ist, haben wir uns entschieden, ein eigenes WLAN im Fahrzeug aufzubauen. Dazu haben wir uns den Industrie-Router „Teltonika RUT950“ zugelegt.

Dieser Router hat 4 Empfangsantennen (für verschiedene Möglichkeiten) zur Verfügung, um mittels SIM-Karte ein eigenes WLAN aufzubauen (4G und/oder LTE). Aber er kann auch vorhandene WLAN-Netze (z.B. auf einem Campingplatz) empfangen und verstärken.

Auch hat der Router Platz für 2 SIM-Karten. Einen Slot nutzen wir für die Zweitkarte meines Mobilfunkanbieters, den zweiten Slot können wir im Ausland für eine Landesspezifische Datenkarte nutzen.

Sollten die mitgelieferten Antennen nicht ausreichend sein, so können wir immer noch über eine Außenantenne nachdenken.

Ansonsten ist – wie bereits gesagt – die Kabine sehr gut ausgerüstet, so dass wir hier keine großen Änderungen mehr vornehmen müssen.

Wenn du den ersten Teil dieser Reihe verpasst hast, kannst du den auch hier nachlesen: „On the road – der Start

Im nächsten Teil geht es dann um unsere erste Tour mit dem Gespann und natürlich um die dabei geschossenen Fotos. Bleib gespannt!

Liebe Grüße
Frank

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